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Ideenwerkstatt - Mehr Leben mittendrin

Gemeinde

 

 

Die Gemeinde Mehrstetten liegt mit ihren 1.444 Einwohner*innen auf der Schwäbischen Alb. In der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts hat der Ort eine wechselvolle Geschichte erlebt, welche das Erscheinungsbild bis heute prägt. Im Jahr 1960 wurde die Gemeinde zum „Beispieldorf für die Flurbereinigung“. Hier wollte man Erfahrungen gewinnen, die später in großem Maßstab im ganzen ländlichen Raum um gesetzt werden sollten. Aus diesem Grund wurde der ganze Hauptort als „Ortslage“ in das Flurbereinigungsverfahren einbezogen.

Seitdem gab es viele Planungsvorschläge und Entwürfe für die Umgestaltung der Ortsmitte, unter anderem einen Architekturwettbewerb 1971. Der Gewinnerentwurf sah vor, alle bestehenden Gebäude in der Ortsmitte abzureißen und stattdessen ein Häuserensemble in einer Art Sechseckraster mit weit heruntergezogenen Satteldächern zu errichten. Die Umsetzung der Planung scheiterte jedoch an den Grundstücksbesitzer*innen in der Ortsmitte.
Seine derzeitige Gestaltung erhielt der Marktplatz in der Ortsmitte in den 1980er Jahren, nachdem es ein Umdenken bei den Planungsbehörden gegeben hatte und der dörfliche Charakter gewahrt werden sollte.

Aufgabe

Die gut 35 Jahre alte Gestaltung der Ortsmitte, vor allem des Marktplatzes scheint heute nicht mehr zeitgemäß. Insbesondere werden die Anforderungen an die Barrierefreiheit nicht erfüllt. Zudem hat die Gemeinde mehrere Gebäude und Grundstücke in der Ortsmitte erworben.

Im Januar 2020 wurde im Rahmen einer Ideenwerkstatt unter breiter Beteiligung der Bürgerschaft ein räumlich-funktionales Konzept zur Belebung der Ortsmitte erarbeitet. Die Schlusspräsentation der Ideenwerkstatt und das fertige Konzept stehen unten zum Download zur Verfügung.

Ein Ergebnis der Ideenwerkstatt war der Wunsch nach einem neuen Wohnprojekt in der Ortsmitte. Im nächsten Schritt geht es darum, den konkreten Bedarf dafür zu ermitteln und Menschen zu finden, die sich bei der Realisierung eines neuen Wohnprojektes einbringen möchten.

 

Das Projekt wird gefördert durch:

 

Ergebnis

Dokumentation der Ideenwerkstatt

 

 

Anhang zum Werkstattprotokoll

 

 

Schlusspräsentation der Ideenwerkstatt